Blue Chips – die sichere Alternative!


Der DAX® startet verhalten in die neue Woche. Nach der jüngsten Kursrallye warten Investoren nun auf Fakten. In der laufenden Woche gewinnt die Berichtssaison langsam an Fahrt. Aus den USA melden unter anderem General Electric, Microsoft und Tesla und in Europa Alstom und SAP. Der Walldorfer Softwareriese zählt in Deutschland traditionell zu den ersten Konzernen, die ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen. Andere DAX®-Konzerne wie beispielsweise Allianz, Bayer, Deutsche Telekom und Siemens folgen erst im Februar. Seit Jahresbeginn legten die Aktien der fünf Konzerne zwischen acht und 16 Prozent zu. Vorschusslorbeeren wurden also schon vergeben.

Die Aktie der Allianz nimmt akuell Kurs auf das Hoch von 2020 und 2024 bei rund EUR 232. Beflügelt wird die Aktie des Versicherungsriesen von der Aussicht auf einen erwirtschafteten Rekordgewinn im Jahr 2022. Darüberhinaus wurde im vergangenen November ein weiteres Aktienrückkaufprogramm gestartet. Dies kam bei Anlegern als auch Analysten zuletzt gut an. Mit einer Dividendenrendite von knapp fünf (Quelle: Refinitiv; Stand: 23.01.2023) ist das Papier dennoch moderat bewertet. Die Versicherer profitierten 2022 unter anderem vom Zinsanstieg. Allianz und eine Reihe anderer Versicherer haben 2023 zum ersten Mal seit 15 Jahren die Zinsen bei Lebensversicherungen erhöht. Die Signale von EZB und Fed deuten darauf hin, dass weitere Zinserhöhungen erfolgen werden. Eine erneute Zinswende oder ein schwächerer Gesamtmarkt könnten jedoch die Aktie der Allianz unter Druck setzen.

In den zurückliegenden Jahren stand Bayer wegen des Glyphosat-Rechtsstreits unter Druck. „Der Fortschritt bei den Vergleichen sei etwas zäh“, erklärte Konzernchef Werner Baumann bei der Vorlage der Daten zum dritten Quartal. Das Zahlenwerk für die ersten neun Monate des Jahres 2022 fiel derweil robust aus und für das Schlussviertel zeigte sich das Management zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen. Zuletzt sorgten die neuen Großaktionäre, zwei aktivistische Investoren für Schwung nach oben. Jeff Ubben als auch Bluebell Capital fordern eine Aufspaltung des Konzerns. Die Forderungen kommen nicht ganz überraschend. Schließlich sucht der Konzern bereits einen Nachfolger für Baumann, dessen Vertrag 2024 endet. Im laufenden Jahr könnten die Leverkusener weiter für Schlagzeilen und entsprechend für Kursausschläge an den Börsen sorgen.

Die Aktie von Deutsche Telekom kletterte kürzlich auf EUR 20. Auf diesem Niveau notierte das Papier zuletzt vor 20 Jahren – 2002! Bei der Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Quartal hob der Telekomriese die EBITDA-Prognose (inklusive Leasingkosten) für das Gesamtjahr leicht auf 37 Milliarden Euro an. Zahlreiche Analysten rechnen damit, dass dieses Ziel überschritten werden könnte, da die Bonner in ihrer Prognose mit einem Dollarkurs von 1,18 Dollar je Euro rechnen. Der Wechselkurs lag 2022 jedoch mehrheitlich deutlich niedriger. Betroffen von dieser Umrechnung ist vor allem das wachstumsstarke US-Geschäft mit T-Mobil US. Konzernchef Tim Höttges stellte zudem eine höhere Dividende in Aussicht.

Der Softwareriese SAP wird am kommenden Donnerstag Zahlen für das Gesamtjahr 2022 veröffentlichen und möglicherweise einen Ausblick auf das laufende Jahr geben. In einem Interview mit der Welt im Rahmen des Wirtschaftsforums in Davos zeigte sich Konzernchef Christian Klein optimistisch, dass sich der schrittweise Umstieg auf ein primär cloudbasiertes Geschäft 2023 in steigenden Gewinnen niederschlagen dürfte. Wachstumspotenzial sieht er unter anderem im Bereich der Nachhaltigkeit und der Lieferkettenoptimierung. Seit Mitte 2020 bildet die Aktie einen Abwärtstrend. Oberhalb von EUR 112 könnte sich eine nachhaltige Trendwende abzeichen.

Am 09. Februar 2023 lädt Siemens zur virtuellen Hauptversammlung. Operativ dürfte der Großteil der Aktionäre mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden sein. Der Umsatz legte deutlich zu und der Auftragsbestand lag auf Rekordniveau. Abschreibungen auf die Beteiligung an der Tochter Siemens Energy und das Russlandgeschäft belasteten das Ergebnis jedoch. Für das laufende Geschäftsjahr 2022/23 erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus von sechs bis neun Prozent und ein Ergebnis pro Aktie vor bestimmten Kaufpreiseffekten von 8,70 bis 9,20 Euro. Die Ausgliederung des Geschäfts mit großen Motoren wird derweil vorangetrieben.

Mittelfristig sehen die Experten von UniCredit beim DAX® noch Luft nach oben. Allerdings kann es teils zu größeren Schwankungen kommen. Garant Cap Anleihen oder eine Cap Anleihe mit 90% Mindestrückzahlung könnten somit eine interessante Alternative zum Direkteinstieg in die Aktie sein.

Investmentmöglichkeiten

Basiswert Produkttp WKN Verkaufspreis in EUR Finaler Beobachtungstag Bemerkung
Allianz Garant Cap Anleihe HVB7FH* 101,00%** 07.02.2028 min. Rückzahlung 100%**; max Rückzahlung 178,50%**
Bayer Cap Anleihe mit 90 % Mindestrückzahlung HVB7FJ* 101,00%** 09.02.2026 min. Rückzahlung 90%**; max Rückzahlung 144%**
Deutsche Telekom Garant Cap Anleihe HVB7FK* 101,00%** 07.02.2028 min. Rückzahlung 100%**; max Rückzahlung 163%**
SAP Cap Anleihe mit 90 % Mindestrückzahlung HVB7FG* 101,00%** 07.02.2028 min. Rückzahlung 90,%**; max Rückzahlung 167%**
Siemens Garant Cap Anleihe HVB7EQ* 101,00%** 04.02.2028 min. Rückzahlung 90%**; max Rückzahlung 150%**
* Zeichnungsfrist bis 09.02.2023 (vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung); ** des Nennbetrags; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 23.01.2023; 11:45 Uhr; 

Weitere Produkte auf diese und weitere Aktien finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach Ihr eigenes Hebelprodukt. Mit my.one direct bei stock3 Terminal können Sie in wenigen Schritten Ihr persönliches HVB Hebelprodukt konfigurieren und emittieren!

 

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Funktionsweisen der HVB Produkte

Der Beitrag Blue Chips – die sichere Alternative! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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