Airbus – Flugzeugbauer fliegt Großaufträge ein!


In Dubai findet in diesen Tagen die erste Flugzeugmesse seit Ausbruch der Corona-Pandemie statt und der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte bereits einen Giga-Auftrag einfliegen. Das US-Unternehmen Indigo Partners bestellt für seine Billigflug-Beteiligungen Wizz Air (Ungarn), Frontier (USA), Volaris (Mexiko) und Jetsmart (Chile/Argentinien) insgesamt 255 Mittel- und Langstreckenjets der A321neo-Klasse. Gemessen am Listenpreis von 2018 hätte der Auftrag ein Volumen von rund 33 Milliarden US-Dollar. Allerdings haben sich die Zeiten seither geändert, und bei Aufträgen wie diesen werden üppige Rabatte gegeben. Dennoch dürfte sich der Auftrag für Airbus lohnen. Gestern kündigte der Flugzeugfinanzierer Air Lease Corporation (ALC) den Kauf von 111 Maschinen an. Möglicherweise kommen noch weitere Aufträge hinzu. 

Die Corona-Pandemie hat weltweit einen Großteil der Flotten der Fluggesellschaften zur Landung gezwungen. Zwar deutet sich eine leichte Erholung an. Dennoch fliegen die Airlines aktuell noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Mittelfristig ist Airbus allerdings dennoch optimistisch. In den kommenden 20 Jahren erwartet der Flugzeugbauer einen Bedarf von rund 39.000 neuen Passagier-  und Frachtfahrzeugen. Der US-Rivale Boeing rechnet bis Ende der Dekade mit rund 19.000 neuen Jets. Die Messe in Dubai geht noch bis Donnerstag, 18. November 2021. Zeit genug, um noch weitere Aufträge einzufliegen.

Flugzeugbauer mit neuem Kurs

Airbus hat die Produktion daher längst hochgefahren. Das gilt vor allem für den Kassenschlager, die A320neo-Klasse. Darüberhinaus wurde vor einigen Jahren mit dem A220 ein neues Modell von Bombardier übernommen, deren Bestellungen zunehmend an Höhe gewinnen. Konzernchef Guillaume Faury hat jedoch längst neue ehrgeizige Pläne formuliert. Kürzlich hob ein A319 mit 100% Biosprit zum Testflug ab. Bis 2035 will Airbus das erste emissionsfreie Verkehrsflugzeug entwickeln. Dabei setzt Airbus auf die Wasserstofftechnologie. Mit Lufthansa und Easyjet gibt es bereits zwei mögliche Interessenten.

Im dritten Quartal erwirtschaftete der Flugzeugbauer ein Ergebnis nach Steuern von 404 Millionen Euro und erhöhte daraufhin die Prognose für das Gesamtjahr. Zudem sollen 2021 600 Flugzeuge ausgeliefert werden. Bis Ende Oktober wurden 460 Jets an die Kunden übergeben.

Mit einem KGV von rund 21 ist der DAX®-Neuling kein Schnäppchen. Bei neuen Hiobsbotschaften rund um die Coronapandemie oder einem schwachen Gesamtmarkt, kann die Aktie sichtlich an Höhe verlieren. Vor diesem Hintergrund könnte eine Express Aktienanleihe Protect eine interessante Alternative zum Direkteinstieg sein.

Charttechnischer Ausblick: Airbus Group SE

Widerstandsmarken: 117,75/138,70 EUR

Unterstützungsmarken: 94,60/102,85/107,80 EUR

Die Aktie von Airbus bewegt sich seit Anfang Juni in einer Bandbreite zwischen EUR 102,85 und EUR 117,75. Aktuell steuert das Wertpapier die obere Begrenzung der Range an. Gelingt der Ausbruch über EUR 117,75, besteht die Chance auf einen Steigflug in Richtung EUR 138,70. Sackt das Papier unter  EUR 102,85, droht eine Konsolidierung bis EUR 94,60.

Airbus Group SE in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 22.01.2021 – 16.11.2021. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Airbus Group SE in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 17.11.2016– 16.11.2021. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeiten

Bonus-Cap Zertifikat auf die Aktie von Airbus Group SE für Spekulationen, dass die Aktie seitwärts oder moderat aufwärts tendiert

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Barriere in EUR
Bonus-/Cap-Level
Finaler Bewertungstag
Airbus Group SE HB13Z7 118,97 87,50 130,00 17.06.2022
Airbus Group SE HB13Z8 124,79 90,00 140,00 17.06.2022
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 16.11.2021; 09:21 Uhr

Weitere Produkte auf die Aktie von Airbus Group SE finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach ihr eigenes Hebelprodukt mit my.one direct. Infos dazu unter: www.onemarkets.de/myonedirect.

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

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Funktionsweisen der HVB Produkte

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Autor: Richard Pfadenhauer

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