Euro/US-Dollar – Mittelfristige Entscheidung


Seit Ende Januar klopft das Währungspärchen Euro/US-Dollar in regelmäßigen Abständen an der Marke von 1,25000 US-Dollar an – viel wichtiger ist jedoch der Umstand, dass dieser Bereich noch von einem mittelfristigen Abwärtstrend gekreuzt wird.

Ein Blick auf den mittelfristigen Abwärtstrendkanal bestehend seit 2008 offenbart einen Wertverfall des Euros gegenüber dem US-Dollar von 1,60365 US-Dollar auf ein Verlaufstief von 1,03409 US-Dollar. Das Ganze spielt sich jedoch in einem langfristigen Aufwärtstrendkanal an, der aber schon sehr viel länger besteht und daher als übergeordnet zu betrachten ist. Innerhalb der zehnjährigen Konsolidierungsphase hat der Euro zuletzt jedoch wieder merklich an Kraft gewonnen und konnte an die obere Trendkanalbegrenzung von 1,25000 US-Dollar zulegen.

Die Brisanz an der aktuellen Stelle der Notierungen könnte kaum größer sein, weil eine Auflösung des vorausgegangenen Abwärtstrendkanals nun zu einem größeren Kaufsignal und einer stärkeren Aufwertung des Euro führen könnte. In Fachjargon könnte sich hieraus nämlich eine eindeutige Euro-Rally entwickeln und die geballte Kraft der Bullen in dynamischen Kurszuwächsen freisetzen. Für Anleger bedeutet dies die Möglichkeit, an einem bevorstehenden Kursschub des Euro über entsprechende Papiere zu partizipieren.

Monatsschlusskurs entscheidend

Die nächsten Handelswochen dürften beim Pärchen Euro/US-Dollar entscheidend sein, für ein größeres Kaufsignal auf der Oberseite müsste mindestens das Kursniveau von grob 1,26300 US-Dollar geknackt werden. Gelingt dieses Unterfangen, kann es bis zum Widerstandsbereich von 1,39935 US-Dollar weiter rauf gehen und über entsprechende Long-Positionen nachgehandelt werden. Eine Verlustbegrenzung sollte dann aber nicht fehlen und sich noch unterhalb von 1,17750 US-Dollar bewegen.

Doch solange kein eindeutiger Ausbruch zur Oberseite vollzogen worden ist, können vereinzelte Rücksetzer zurück auf das Unterstützungsniveau von 1,20000 US-Dollar auftreten. Geht es hingegen unter das Niveau von rund 1,18050 US-Dollar mit dem Euro abwärts, so drohen direkte Abgaben auf die Marke von 1,16163 US-Dollar. Damit würde jedoch ein nachhaltiger Ausbruch zunächst nur verschoben werden, später einmal aber ein neuerlicher Vorstoß der Bullen ins Spiel kommen.

  • Widerstände: 1,25554; 1,25696; 1,26767; 1,28856; 1,29737 US-Dollar
  • Unterstützungen: 1,22352; 1,21000; 1,20920; 1,19612; 1,19161 US-Dollar

 

EUR/USD in USD im Tageschart: 1 Kerze = 1 Tag (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 15.11.2016 – 16.02.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verläßlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/EU0009652759

EUR/USD in USD im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 12.02.2013 – 16.02.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verläßlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/EU0009652759

Investmentmöglichkeiten

Turbo-Bull Open End auf EUR/USD für eine Spekulation auf einen Anstieg des Euro

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in USD Abstand zum Knock-Out in Prozent Hebel
EUR/USD
HW2VFG 19,67 0,999412 19,84
5,03
EUR/USD HW2ZGL 9,73 1,124313 9,84
10,16
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 16.02.2018; 15:06 Uhr

Turbo-Bear Open End auf EUR/USD für eine Spekulation auf einen Kursverlust des Euro

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in USD Abstand zum Knock-Out in Prozent Hebel
EUR/USD HW9T4P 20,07 1,495223 19,96 5,02
EUR/USD
HW9UCH 9,70 1,364413 9,51
10,48
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 16.02.2018; 15:09 Uhr

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