MÄRKTE AM MORGEN | DAX-KGV: Sondereffekt beachten


 

DAX-KGV: Sondereffekt beachten
 

In der vergangenen Woche hat sich das Stimmungsbild am deutschen Aktienmarkt merklich eingetrübt. Viele Firmen enttäuschten bisher mit ihrem Zahlenwerk oder trafen nur die Prognosen. Angesichts der nicht mehr günstigen Bewertungen ist dies zu wenig. Zwar wird der DAX auf Basis der Gewinnschätzungen für die kommenden zwölf Monate mit einem KGV von knapp 14 bewertet, was im internationalen Vergleich eher günstig ist.

BMW, Daimler und VW verzerren das Bild

Allerdings liegt dies auch stark am hochgewichteten Auto-Sektor. Aktien von BMW, Daimler und VW werden auf Basis der 2018er-Gewinnprognosen mit einem KGV von lediglich sieben bis acht bewertet, für Continental wird ein Faktor von 14 verlangt. Ohne die günstigen Auto-Titel würde das DAX-KGV auf rund 15,5 springen und damit einen Aufschlag von rund 25 Prozent auf den Zehn-Jahres-Durchschnitt aufweisen. Ähnliche Relationen gelten für das Kurs-Buchwert- und Kurs-Cashflow-Verhältnis.

Es liegt somit vor allem an den Automobilwerten, ob der DAX nur zu einer gesunden Atempause ansetzt oder in eine größere Korrektur übergeht. Sollten Investoren trotz der günstigen Bewertungen nicht bei BMW, Daimler und VW zugreifen, wäre dies ein negatives Signal. Mit Blick auf die Marktbreite steht der Aufschwung seit Ende August ohnehin auf dünnem Fundament. Trotz der Rekordjagd liegt der Anteil der DAX-Aktien, die über ihrer 200-Tage-Linie notieren, nur bei rund 75 Prozent. Im Hochsommer, als der Index an der 13.000er-Marke anklopfte, lag die Quote bei etwa 100 Prozent. Die jüngste Aufwärtsbewegung seit Ende August wird somit von eher wenigen Indexmitgliedern getragen.

Neue Impulse nicht in Sicht

Neben der durchwachsenen Bilanzsaison in Deutschland bremst auch die Unsicherheit über die Steuerreform in den USA. Läuft es schlecht, kann Präsident Donald Trump die Entlastungen für die Wirtschaft nicht vor 2019 durchsetzen. Der DAX startet daher nahezu unverändert und folgt den internationalen Vorgaben. Auch bei den Devisen und Rohstoffen üben sich Investoren in Zurückhaltung.

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