MÄRKTE AM MORGEN | DAX scheut die 13.000er-Marke – Risikofaktoren im Blick


 

DAX scheut die 13.000er-Marke – Risikofaktoren im Blick
 

Nur drei Zähler fehlten dem DAX zum Wochenauftakt bis zur Marke von 13.000 Punkten. Noch scheint der Respekt vor der rein psychologischen Hürde zu groß zu sein. Kurzfristig ist die Atempause der vergangenen Tage aber nicht überraschend, nachdem der Index seit Ende August um rund neun Prozent zulegte. Neben der technisch leicht überkauften Marktlage sorgen weitere Faktoren für Zurückhaltung. Am Donnerstag startet in den USA die Berichtssaison, hier könnten mögliche Enttäuschungen gerade bei den recht hoch bewerteten Technologie-Aktien eine Korrektur einleiten. Aber auch positive Überraschungen sind möglich, nachdem das Gewinnwachstum in den vergangenen Quartalen kontinuierlich zulegte und nun erstmals seit der Finanzkrise auf Jahresfrist wieder zweistellig ausfallen könnte.

High Noon in Spanien

Bereits heute richtet sich der Fokus auf die Iberische Halbinsel: Der Konflikt um Katalonien hat die europäischen Börsen zwar bisher kaum berührt, dies kann sich aber ebenfalls schnell ändern. Gerüchten zufolge könnte die Region heute ihre Unabhängigkeit von Spanien erklären und so die Lage weiter verschärfen. Für 18 Uhr hat der Chef der katalanischen Regionalregierung eine Rede im Parlament angekündigt. An den Anleihemärkten sind die Aufschläge zehnjähriger spanischer Papiere gegenüber deutschen Pendants in den vergangenen Tagen wieder deutlich auf 120 Punkte gesunken. Am Aktienmarkt wurde der kurze Rücksetzer beim Ibex 35 unter die 10.000er-Schwelle gekauft, aktuell steht der Index bei 10.200 Punkten.

Parallelen zur Finanzkrise

Ein kurzer Sprung über die 13.000er-Marke ist beim DAX somit jederzeit möglich, sollte aber nicht mit einem nachhaltigen Ausbruch gleichgesetzt werden. Gerade an runden Schwellen ist die Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen und somit auch die Gefahr von Fehlsignalen als erhöht einzuschätzen. Keine Unterstützung erfährt der DAX weiterhin von der Währungsseite. Die vielen, stark auf den Export ausgerichteten deutschen Unternehmen würden von einer Euro-Abwertung profitieren. Noch aber hält sich der Euro über der wichtigen Unterstützung bei rund 1,165 Dollar. Zuletzt warnte der niederländische Zentralbankchef Klaar Knot sogar vor der geringen Sorglosigkeit am Markt und den teilweise anspruchsvollen Bewertungen. Das Bild ähnele der Zeit vor der Finanzkrise. Dank der guten Konjunktur nähert sich die ultralockere Geldpolitik aber allmählich ihrem Ende, das Anleihen-Kaufprogramm der EZB dürfte bald auslaufen. Damit bleibt auch der Euro zunächst gut unterstützt.

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