MÄRKTE AM MORGEN | Investoren nehmen beim DAX ein paar Gewinne mit


Trotz der anhaltenden Sorgen wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China ist der DAX am Freitag um 0,9 Prozent geklettert. Die Aktie der Deutschen Bank hat um 1,6 Prozent zugelegt nach einem Medienbericht, demnach die Bundesregierung einem Zusammenschluss mit der Commerzbank nicht abgeneigt sei. Der Euro hat etwas gegenüber dem Dollar nachgeben, der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Euro-Zone ist auf ein 24-Monats-Tief gesunken. Das britische Pfund hat deutlich gegenüber dem Dollar nachgegeben, nachdem Premierministerin Theresa May gesagt hatte, die Gespräche mit der EU seien in einer Sackgasse.

Nachdem der S&P500 kurz auf neue Rekordhochs geklettert war, schloss er unverändert gegenüber dem Vortag. Gebremst wurde der Index von den Technologiewerten, wie Apple, Amazon, oder Facebook, die allesamt nachgegeben haben. Die Tesla-Aktie ist um 0,3 Prozent geklettert, obwohl ein weiterer hochrangiger Manager gekündigt hat. Laut einem Medienbericht arbeitet das Weiße Haus an einer Verordnung, die die Kartellbehörden anweist, die Geschäftspraktiken von Online-Plattformen, wie Facebook und der Alphabet-Tochter Google zu untersuchen. Die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen waren stabil bei 3,06 Prozent.

Einige Auf- und Absteiger

Der Zahlungsabwickler Wirecard steigt heute in den DAX auf und ersetzt dort das Papier des Gründungsmitglieds Commerzbank. Zudem treten eine Reihe von Regeländerungen bei MDAX, TecDAX und SDAX in Kraft. Die Zahl der Werte im MDax steigt von 50 auf 60 und im SDax von 50 auf 70. Der TecDax besteht weiterhin aus 30 Titeln. Im Euro Stoxx 50 gibt es je 3 Auf- und Absteiger. Die Deutsche Bank, E.ON, und der französische Baustoffhersteller Saint-Gobain verlassen den Blue Chip-Index und werden durch Linde, dem IT-Unternehmen Amadeus IT und dem Luxusgüterhersteller Kering ersetzt.

Ölpreis schießt nach oben

Heute nehmen Investoren beim DAX ein paar Gewinne mit. Laut einem Medienbericht hat China die Gespräche mit den USA zur Beilegung des Handelskriegs abgesagt. China hat zudem die neuen US-Sanktionen gegen eine chinesische Beschaffungsstelle für Waffen und deren Chef scharf kritisiert. Der Brent-Preis schießt um zwei Prozent auf 80,3 Dollar je Barrel nach oben. Auf einem Treffen haben sich Saudi-Arabien, der Anführer der OPEC, und der wichtigste Nicht-OPEC-Partner Russland darauf geeinigt, die Fördermengen nicht zusätzlich zu erhöhen. Damit widersetzen sie sich US-Präsident Donald Trump.

Der Goldpreis ist am Freitag um 14.45 Uhr kurz eingebrochen, nachdem innerhalb von nur einer Minute Futures im Wert von knapp 1,2 Mrd. Dollar verkauft worden waren. Heute gibt der Goldpreis etwas weiter nach und notiert bei 1.194,8 Dollar je Unze. Der kanadische Förderer Barrick Gold hat die Übernahme des auf Afrika fokussierten Wettbewerbers Randgold angekündigt, damit entsteht ein Unternehmen mit einem Börsenwert von insgesamt 18 Mrd. Dollar. Um 10 Uhr wird der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

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