MÄRKTE AM MORGEN | Türkei-Krise drückt DAX und Euro deutlich


Um 2,0 Prozent ist der DAX am Freitag abgerutscht. Grund war die Eskalation in der Türkei-Krise, nachdem die türkische Lira um rund 15 Prozent gegenüber dem Dollar eingebrochen ist. Investoren haben Sorge, dass die dortige Krise auch die Wirtschaft der Euro-Zone belasten könnte, weshalb der Euro auf ein 52-Wochen-Tief gegenüber dem Dollar eingeknickt ist. Die größten Verlierer im DAX waren Zykliker, wie Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler, ThyssenKrupp und Infineon.

Der S&P500 hat hingegen um lediglich 0,7 Prozent nachgegeben und damit deutlich weniger als der DAX. Etliche US-Technologiewerte, wie Amazon, Apple oder Microsoft waren nur leicht gesunken. Allerdings sind in dem Umfeld die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen um fünf Basispunkte auf 2,87 Prozent zurückgegangen.

Tesla-Aktie im Fokus

Bei Tesla gab es gegensätzliche Meldungen. Eine Nachrichtenagentur meldete, dass der Staatsfonds Saudi-Arabiens, der zuletzt einen Anteil von knapp 5 Prozent an dem Elektroautohersteller gekauft hatte, kein Interesse hätte, den Rückzug von Tesla von der Börse zu finanzieren. Hingegen meldete eine andere Agentur, dass Saudi-Arabien in Gesprächen mit Tesla sei, um bei einem möglichen Börsenrückzug ein bedeutender Aktionär zu werden. Zudem haben zwei Investoren Vorstandschef Elon Musk und Tesla verklagt, weil Musk mit seinen Tweets angeblich den Börsenkurs künstlich nach oben getrieben habe.

Bayer-Tochter Monsanto muss hohe Strafe zahlen

Der DAX sinkt vorbörslich auf 12.350 Punkte. Die Bayer-Tochter Monsanto ist in einem ersten Prozess in den USA wegen angeblich verschleierten Krebsrisiken ihres Unkrautvernichters Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat zu hohem Schadenersatz verurteilt worden. Das Gericht hat angeordnet, dass die Firma einem Krebspatienten 289 Mio. Dollar zahlen muss. Monsanto kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Die Bayer-Aktie bricht vorbörslich um rund 8 Prozent ein und ist damit der mit weitem Abstand größte Verlierer im DAX. Damit notiert sie auf dem niedrigsten Niveau seit Dezember 2016.

Der Brent-Preis gibt leicht nach auf 72,7 Dollar je Barrel. Der steigende Dollar drückt den Goldpreis auf 1.208,5 Dollar je Unze. Das ist das niedrigste Niveau seit März 2017. Da es heute keine wichtigen Konjunkturdaten gibt, könnten Investoren die Lage in der Türkei weiter beobachten und zudem über die Daten zum Wirtschaftswachstum der Euro-Zone nachdenken, die morgen veröffentlicht werden.

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