MÄRKTE AM MORGEN | Aufwärts an der Mauer der Angst


An möglichen Risikofaktoren mangelt es derzeit nicht. Gerade die geopolitische Lage bleibt mit der Krise im Nahen Osten sehr angespannt. Verstärkt wird die Nervosität durch den schwelenden Handelsstreit mit den USA, die schwierige Regierungsbildung in Italien und die steigenden Ölpreise. Doch die Risiken werden derzeit ausgeblendet, der DAX steht nach einer Rally von elf Prozent seit dem Jahrestief und einer Gewinnserie von sieben Wochen wieder bei 13.000 Punkten. Hier könnte nun eine Weichenstellung bevorstehen. Die Stimmung ist anders als noch zu Jahresbeginn angeschlagen, Skepsis dominiert den Handel. Ausgehend vom Jahreswechsel steht der DAX wieder leicht im grünen Bereich. Anleger, die vom zwischenzeitlichen Rückschlag überrascht wurden, könnten daher vor der saisonal meist schwierigen Zeit im Frühling und Sommer ihr Engagement reduzieren.

Euro bestimmt die Richtung

Ohne Feiertag dürfte auch der Handel wieder schwungvoller verlaufen, auch wenn das Volumen in den vergangenen Tagen durchaus auf einem ordentlichen Niveau lag. Wichtiger Impulsgeber bleibt der Euro: Solange die Gemeinschaftswährung zur Schwäche neigt, verbessern sich die Wettbewerbschancen der heimischen Unternehmen auf den Weltmärkten. In einem solchen Umfeld könnte der DAX sein Nachholpotenzial gegenüber den US-Indizes ausbauen. Zu Wochenbeginn startet der Euro knapp unter der 1,20er-Marke, am Mittwoch lag das Tief bei gut 1,18 Dollar. Die Unterstützung von der Währungsseite lässt somit nach. Frische Unternehmenszahlen werden erst morgen erwartet, wenn Allianz, Commerzbank, Merck, ThyssenKrupp und RWE ihre Bücher öffnen. Anschließend wird es deutlich ruhiger.

Kampf um die 13.000

Starke Impulse von den Börsen in Übersee sind Mangelware. Der Dow Jones kletterte am Freitag den siebten Handelstag in Folge, was die längste Gewinnserie seit November bedeutet. Hingegen dominierten bei den Technologieaktien überwiegend Minuszeichen. Auch am Ölmarkt werden Investoren wieder vorsichtiger, nachdem der Preis für das schwarze Gold in der Vorwoche auf den höchsten Stand seit Ende 2014 geklettert war. Gold steht nahezu unverändert bei 1320 Dollar.

Auch der DAX bewegt sich kaum von der Stelle und wird vorbörslich bei 13.000 Punkten gesehen. Bei den Einzelwerten richtet sich das Interesse auf Bayer: Der Konzern erwartet von der Monsanto-Fusion nur noch Spareffekte von weniger als 1,5 Mrd. Dollar im Jahr. Grund dafür ist der Verkauf von Konzernteilen, mit denen sich das Synergiepotenzial verringert. In der zweiten Reihe stehen zahlreiche Firmen nach Vorlage von Quartalszahlen im Fokus. K+S profitierte vom neuen Werk in Kanada und höheren Marktpreisen für Kaliumchlorid. Innogy meldete hingegen einen Gewinnrückgang, bestätigte aber die Jahresprognose.

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